Sind „Yoga-Leute“ bessere Menschen…?

PopYoga

Ok, sorry. Da muß ich Sie enttäuschen.

Es mag zwar den Anschein haben, daß Menschen, die Yoga üben und in ihr tägliches Leben integriert haben, ruhiger sind oder… reflektierter.

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Das mag auch sicher so sein. Yoga öffnet den Blick. Für´s Wesentliche. Für die Achtsamkeit. Selbstliebe. Sanftheit. Yoga ist ein wunderbares „Tool“, ein Werkzeug, um sein Leben wertvoller zu gestalten. Aber es ist ein Prozeß. Manchmal ein sehr langer, manchmal etwas kürzer. Aber immer ein Prozeß. Mit tollen Schritten „nach vorn“. Und mit Schritten zurück. Rückschlägen. Erfolgen. So wie im „wahren Leben“ 😉 Nur weil ich Yoga übe bin ich nicht automatisch „besser“ als andere Menschen. Vielleicht achtsamer. Vielleicht aber auch gerade nicht. Übernimmt mein Ego das „Yoga üben“, wird meine Intention ganz schnell ein „Punkt auf meiner To-Do-Liste“ und mit Sicherheit kein Weg in ein entspannteres Leben.

Yoga ist kein „besser/weiter/höher“ – so wie wir das aus unserer Leistungsgesellschaft kennen und leben gelernt haben. Es ist ein „achtsamer/sanfter/liebevoller“ – gerade das Gegenteil. Wobei -Sie lesen es, es geht ganz schnell- dadurch schon wieder eine Wertung im Text ist.

Yoga ist all das nicht. Es gibt kein gut oder schlecht, wie jemand leben möchte. Es geht nur um das SEIN. Und zwar im Hier und Jetzt. Im Frieden mit mir selbst. Den Moment wahrnehmen. Atmen. Leben.

Das ist Yoga.

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